Mohn in Afghanistan PDF Drucken E-Mail
Information - Politik

Mohn in Afghanistan

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Mohnanbau für Taliban von geringer Bedeutung

Das UN Office on Drugs and Crime (UNODC), was die Mohnderivate aus Afghanistan anlangt, führt die Öffentlichkeit an der Nase herum. Es behauptet, die Taliban finanzierten sich durch Mohn, Opium und Heroin.

Doch in seinem eigenen Bericht nennt es Zahlen: 21% der Einkünfte bekämen die Bauern, 4% die Taliban. Was mit den restlichen Dreivierteln passiert, erklärt es nicht. Sie landen bei den afghanischen Kompradoren und ihren Auftraggebern, dem Westen, wie die Geldtransfers belegen.

Weiter im Bericht: Die Taliban finanzieren sich überwiegend nicht aus dem Mohnanbau, sondern aus Spenden und Erpressungsgeldern.

I:S, 15. Dezember 2009.


US-Militärflugzeuge schaffen das Opium zum Verbraucher

Der vormalige Direktor des pakistanischen Geheimdienstes, Generalleutnant Hamid Gul, berichtete dem Foreign Policy Journal des US-amerikanisch-taiwanesischen Journalisten Jeremy R. Mammond: Ziel des US-amerikanischen Krieges unter Barack Obama sei die Destabilisierung Pakistans.

Nicht nur betätige sich der Bruder des gerade abermals bestätigten afghanischen Kompradoren Hamid Karsai, Ahmed Wali Karzai, als größter Drogenbaron der Region. Der Drogenhandel sei zudem mit Waffenhandel verknüpft, und ein Teil des Mohns bzw. des Opiums oder seiner Derivate werde mit US-Militärflugzeugen außer Landes gebracht.

Siehe 12. August 2009: Ex-ISI Chief Says Purpose of New Afghan Intelligence Agency RAMA Is ‘to destabilize Pakistan’ im Foreign Policy Journal

Seit 1. Oktober 2004 hat SteinbergRecherche im Anschluß an Peter Dale Scott kontinuierlich dargelegt, daß die US-Invasion in Afganistan von einem gigantischen Anstieg des afghanischen Mohnanbaus begleitet ist.

T:I:S, 14. August 2009


URL dieses Beitrags: http://www.steinbergrecherche.com/mohn.htm#US

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OK

Der Bundesnachrichtendienst hat die kosovo-albanische organisierte Kriminalität, OK genannt, umfassend dargestellt: Die dortigen Politiker und Ex-Kämpfer handeln mit Opium-Derivaten aus Afghanistan, Tabak und Frauen. Schutz bieten ihnen die US-amerikanischen und die deutsch-europäischen Besatzer.

Wikileaks, T:I:S, 22. Dezember 2008. Dank an Volker Bräutigam


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Rundumschlag

Christoph H. Hörstel

über Uranwaffen, Folter, Hochzeitsbombardements und Menschenjagden in Afghanistan, den 11. September 2001, die falsche Bush-Version darüber, die Beteiligung der US-Regierung an den Attentaten, die Unterstützung der Taliban durch die pakistanischen, US-amerikanisch unterstützten Geheimdienste, die Gas-Pipeline-Pläne aus Turkmenistan durch Afghanistan nach Pakistan, den Kampf der Mächte um den Hafen Gwadar, deutsches Herrschaftswissen, das die Medien und die Regierung nicht weiter verbreiten, den Drogenhändler und Bruder von Karsai, den für die Imperialisten nicht gewinnbaren Krieg, seine eigenen Vermittlungsbemühungen um Frieden und den Maulkorb vor der Stiftung für Wissenschaft und Politik.

Audio, SWR 1Baden-Württemberg, 29 Minuten, T:I:S, 20. November 2008


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Christoph Hörstel

über verkehrte Geheimdienst-Welten in Pakistan und Taliban-Führer mit Verhandlungsmandat

Interview im Freitag, T:I:S, 7. Oktober 2008